Yangsan
35° 20′ 19″ N 129° 02′ 19″ E
Yangsan liegt in der Provinz Gyeongsangnam-do in Südkorea auf dem 35. Breitengrad, rund 3.929 Kilometer nördlich des Äquators und 10.547 Kilometer östlich des Nullmeridians. In der Großstadt leben etwa 363.500 Einwohner.
Yangsan liegt im Osten der Provinz Gyeongsangnam-do in Südkorea, eingeklemmt zwischen den Großstädten Busan im Süden und Ulsan im Nordosten. Auf Koreanisch heißt die Stadt 양산. Sie ist in den letzten Jahrzehnten stark gewachsen, viele Einwohner arbeiten in Busan, und im Norden liegt mit Tongdosa einer der drei Juwelentempel des Landes.
Yangsan in Zahlen
Bei der registergestützten Volkszählung zum 1. November 2025 hatte Yangsan gut 363.000 Einwohner. Das Wachstum ist rasant: 1990 lebten hier rund 103.000 Menschen, im Jahr 2000 knapp 192.000. Seit 1996 ist Yangsan eine Stadt, vorher war es ein Landkreis. Das Stadtgebiet umfasst rund 485 Quadratkilometer, davon ist der größte Teil bergig. Gegliedert ist es in eine Kleinstadt (Eup), vier ländliche Gemeinden (Myeon) und acht Stadtviertel (Dong).
Die Provinzhauptstadt Changwon liegt rund 35 Kilometer westlich, die Innenstadt von Busan knapp 30 Kilometer südlich. Durch Yangsan führen die Autobahnen Gyeongbu und Namhae.
Gehört Yangsan zu Busan?
Nein, es ist eine eigene Stadt in der Provinz Gyeongsangnam-do. Im Alltag ist die Grenze aber kaum zu spüren. Seit 2008 fährt die Linie 2 der U-Bahn Busan bis nach Yangsan, und mit dem Neubaugebiet Mulgeum ist eine neue Stadt mit Platz für rund 150.000 Menschen entstanden, samt einem Campus der Pusan National University. Der Stadtteil Ungsang im Osten ist durch den Berg Cheonseongsan vom Rest der Stadt getrennt und praktisch nur über Busaner Gebiet zu erreichen.
Was ist der Tempel Tongdosa?
Eines der drei Juwelenklöster Koreas. Der Tempel am Südhang des Yeongchuksan wurde der Überlieferung nach 646 vom Mönch Jajang gegründet. Er bewahrt Reliquien des Buddha, die Jajang aus China mitgebracht haben soll, und gilt deshalb als Tempel des Buddha-Juwels. Seit 2018 gehört Tongdosa mit sechs weiteren Bergklöstern zum UNESCO-Welterbe „Sansa“.
Zwischen Nakdonggang und Bergland
Im Westen bildet der Nakdonggang die Grenze zu Gimhae, durch die Stadt fließt der Yangsancheon. Im Süden erhebt sich der Geumjeongsan, der Yangsan von Busan trennt, im Osten der Cheonseongsan, im Nordwesten die Gipfel von Sinbulsan und Yeongchuksan. Das Klima ist mild, Schnee fällt selten. Bekannt sind die Pflaumenblüte in Wondong am Nakdonggang und die Erdbeeren aus derselben Gegend.
Von Samnyang zur Industriestadt
Unter dem Königreich Silla wurde hier 665 die Provinz Samnyang-ju eingerichtet, 757 hieß sie Yangju. Den heutigen Namen Yangsan trägt der Ort seit 1413. Lange lebte die Gegend vom Gartenbau, heute prägen Industriegebiete und Wohnsiedlungen das Bild. In den Gewerbegebieten um Yusan, Eogok und Sanmak arbeiten zahlreiche Fabriken.
Yangsan im Kreuzworträtsel
YANGSAN hat sieben Kästchen, ebenso viele wie der Fluss NAKDONG. Für „Stadt bei Yangsan“ mit fünf Buchstaben passen gleich zwei große Nachbarn.
Gimhae steht in älteren Quellen als Kimhae, ebenfalls mit sechs Buchstaben. Miryang grenzt im Nordwesten an Yangsan, Ulsan im Nordosten.
Auf demselben Breitengrad
Der 35. Breitengrad läuft von Yangsan aus einmal um die Erde. Diese Orte liegen auf derselben Linie.
Auf demselben Längengrad
Der 129. Längengrad Ost verläuft von Pol zu Pol. Diese Orte liegen darauf.