Große Kreisstadt
Schwäbisch Gmünd
48° 47′ 58″ N 9° 48′ 17″ E
Schwäbisch Gmünd liegt im Bundesland Baden-Württemberg in Deutschland auf dem 49. Breitengrad, rund 5.426 Kilometer nördlich des Äquators und 718 Kilometer östlich des Nullmeridians. In der Stadt leben etwa 63.900 Einwohner.
Schwäbisch Gmünd liegt im Remstal im Osten Baden-Württembergs, knapp 46 Kilometer Luftlinie östlich von Stuttgart und gut 20 Kilometer westlich von Aalen. Die frühere Reichsstadt ist die größte Stadt im Remstal und nennt sich wegen einer Urkunde von 1162 die älteste Stauferstadt.
Schwäbisch Gmünd in Zahlen
Ende 2025 lebten in Schwäbisch Gmünd 63.930 Menschen. Im Ostalbkreis und in der Region Ostwürttemberg ist sie damit nach Aalen die zweitgrößte Stadt. Das Stadtgebiet umfasst knapp 114 Quadratkilometer. Zur Kernstadt kommen elf Stadtteile mit eigenem Ortschaftsrat, darunter Bettringen, Straßdorf, Bargau, Lindach, Herlikofen und Großdeinbach. Degenfeld, der südlichste, liegt schon jenseits des Furtlepasses im Tal der Lauter.
Gemessen am Zentrum liegt die Stadt auf 321 Metern. Weil das Gebiet vom Welzheimer Wald bis an die Schwäbische Alb reicht, sind die Höhenunterschiede groß: Der tiefste Punkt liegt dort, wo die Rems die Stadt verlässt, auf rund 290 Metern, der höchste auf dem Kalten Feld auf rund 781 Metern.
Ist Schwäbisch Gmünd eine Kreisstadt?
Große Kreisstadt ja, Sitz des Kreises nicht mehr. Den Titel Große Kreisstadt trägt Schwäbisch Gmünd seit 1956. Kreisstadt im eigentlichen Sinn war Gmünd bis 1973, als Sitz des Landkreises Schwäbisch Gmünd. Mit der Kreisreform kam die Stadt zum Ostalbkreis, dessen Landratsamt in Aalen sitzt, in Gmünd gibt es nur eine Außenstelle. Als Ausgleich wurde Gmünd Sitz des Regionalverbands Ostwürttemberg. An den alten Landkreis erinnert das Kennzeichen GD, das heute neben AA vergeben wird.
Warum heißt die Stadt Schwäbisch Gmünd?
Gmünd kommt von „Gemünde“, dem Zusammenfluss. In der Talweitung münden viele Bäche in die Rems, und genau das beschreibt der Name. Von 1805 bis 1934 hieß die Stadt amtlich nur Gmünd, und so sagen viele Einheimische bis heute. Gesprochen wird der Name mit langem ä im ersten Wort und kurzem ü im zweiten.
Rems, Josefsbach und Kaltes Feld
Die Rems durchfließt das Stadtgebiet von Osten nach Westen und verlässt es Richtung Lorch. Von Norden münden Sulzbach und Rotenbach, von der Albseite im Süden kommen mehr Zuflüsse, darunter der Josefsbach am Rand der Altstadt. Mit über 13 Kilometern ab der obersten Quelle ist er der größte Remszufluss im Stadtgebiet. Im Norden reicht die Gemarkung bis an die Lein, im Süden entspringt bei Degenfeld die Lauter, die zur Fils fließt. Vier Naturschutzgebiete liegen auf Gmünder Boden, das größte ist das Kalte Feld mit Hornberg, Galgenberg und Eierberg.
Stauferzeit, Münster und Silberwaren
Schon die Römer waren hier: Das Kastell Schirenhof sicherte den nahen Limes und gehört seit 2005 zum UNESCO-Welterbe. Im 12. und 13. Jahrhundert prägten die Staufer die Stadt. Eine Urkunde des Klosters Lorch nennt Gmünder Bürger 1162 erstmals als „cives“, früher ist keine andere Stauferstadt als Stadt belegt. Nach dem Ende der Staufer wurde Gmünd Reichsstadt und blieb es bis 1802, dann kam es an Württemberg.
Das bekannteste Bauwerk ist das Heilig-Kreuz-Münster, im 14. Jahrhundert von Heinrich Parler entworfen und die größte Hallenkirche Süddeutschlands. Älter ist die Johanniskirche, 1225 erstmals erwähnt, deren romanischer Turm einen Meter schief steht. Wirtschaftlich war Gmünd lange für Gold- und Silberwaren bekannt, das Silberwarenmuseum in der Ott-Pauserschen Fabrik zeigt die alte Werkstatt samt Inventar. Die Landesgartenschau 2014 zog rund zwei Millionen Besucher an. Im Stadtwappen steht ein silbernes Einhorn auf rotem Grund, belegt schon auf einem Siegel des 13. Jahrhunderts.
Schwäbisch Gmünd im Kreuzworträtsel
Im Gitter fallen Leerzeichen weg und die Umlaute werden aufgelöst, aus Schwäbisch Gmünd wird so SCHWAEBISCHGMUEND mit siebzehn Kästchen. Häufiger gefragt ist die Kurzform GMUEND. Für „Ort bei Schwäbisch Gmünd“ nennt die Tabelle Städte und Gemeinden im Umkreis von 15 Kilometern. Straßdorf, Bettringen, Bargau oder Lindach fehlen darin, sie gehören zur Stadt.
| Frage im Rätsel | Lösung | Buchstaben |
|---|---|---|
| Stadt an der Rems (Kurzform) | GMUEND | 5 6 |
| Stadt im Ostalbkreis | SCHWAEBISCHGMUEND | 15 17 |
| Fluss durch Schwäbisch Gmünd | REMS | 4 |
| Kfz-Kennzeichen von Schwäbisch Gmünd | AA, GD | 2 |
| Wappentier von Schwäbisch Gmünd | EINHORN | 7 |
| Ort bei Schwäbisch Gmünd | LORCH | 5 |
| Ort bei Schwäbisch Gmünd | HEUBACH | 7 |
| Ort bei Schwäbisch Gmünd | DONZDORF, IGGINGEN | 8 |
| Ort bei Schwäbisch Gmünd | DURLANGEN, MUTLANGEN | 9 |
| Ort bei Schwäbisch Gmünd | WALDSTETTEN | 11 |
Donzdorf liegt schon im Landkreis Göppingen, Iggingen und Heubach gehören wie Gmünd zum Ostalbkreis. Wird nach dem Fluss im Norden der Gemarkung gefragt, ist die LEIN mit vier Kästchen gemeint.
Auf demselben Breitengrad
Der 49. Breitengrad läuft von Schwäbisch Gmünd aus einmal um die Erde. Diese Orte liegen auf derselben Linie.
Auf demselben Längengrad
Der 10. Längengrad Ost verläuft von Pol zu Pol. Diese Orte liegen darauf.