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Kōbe

34° 41′ 29″ N  135° 10′ 59″ E

Kōbe liegt in der Präfektur Hyōgo in Japan auf dem 35. Breitengrad, rund 3.858 Kilometer nördlich des Äquators und 11.003 Kilometer östlich des Nullmeridians. In der Metropole leben etwa 1.493.100 Einwohner.

Kōbe ist eine Hafenstadt im Westen Japans, am Nordufer der Bucht von Ōsaka auf der Hauptinsel Honshū. Sie ist Hauptstadt der Präfektur Hyōgo und bildet zusammen mit Osaka und Kyōto das Herz der Kansai-Region. Die Koordinaten oben liegen in der Innenstadt, gut einen Kilometer westlich des Rathauses im Bezirk Chūō.

Kōbe in Zahlen

Nach der amtlichen Fortschreibung der Präfektur Hyōgo lebten am 1. August 2026 genau 1.493.102 Menschen in Kōbe, bei der Volkszählung 2025 waren es rund 1,497 Millionen. Damit ist Kōbe die größte Stadt der Präfektur und in der Kansai-Region die zweitgrößte nach Osaka. Das Stadtgebiet umfasst 556,93 Quadratkilometer und ist in neun Stadtbezirke gegliedert, darunter Chūō, Nada, Suma und Kita. Kōbe gehört zum Ballungsraum Keihanshin, der sich ohne Unterbrechung über Osaka bis Kyōto zieht.

Kobe oder Kōbe?

Beides meint dieselbe Stadt. Kōbe mit langem O ist die genaue Umschrift des japanischen Namens 神戸市, Kobe die vereinfachte Schreibweise, die sich international durchgesetzt hat, etwa beim Kobe-Rind. Im Kreuzworträtsel zählt das O ohne Strich, beide Varianten haben vier Buchstaben.

Woher kommt der Name?

Von einem Schrein. Kōbe wird mit denselben Zeichen geschrieben wie Kambe, die alte Bezeichnung für Familien, die ihre Abgaben einem bestimmten Heiligtum leisteten. Hier war es der Ikuta-Schrein im heutigen Zentrum. Aus der Siedlung Kambe-mura wurde im Lauf der Zeit Kōbe-mura.

Zwischen Rokkō und Meer

Die Stadt ist eng: Das Rokkō-Gebirge mit Höhen bis 931 Metern drängt die Bebauung auf ein Band von etwa 40 Kilometern Länge und zwei bis sieben Kilometern Breite an der Küste. Hinter den Bergen liegen die ländlicheren Bezirke Kita und Nishi mit neuen Siedlungen. Weil Bauland knapp war, hat Kōbe dem Meer künstliche Inseln abgerungen, darunter Port Island, Rokkō Island und die Insel des Flughafens. Mehrere kurze Flüsse laufen vom Rokkō direkt ins Meer, im Norden liegen einige Stauseen. Die Akashi-Kaikyō-Brücke im Westen der Stadt verbindet Kōbe mit der Insel Awaji.

Hafen, Sake und das Erdbeben von 1995

Schon in der Nara-Zeit legten am Hafen Owada no Tomari Schiffe aus China an. 1868 wurde Kōbe für den Außenhandel geöffnet, Kaufleute aus Europa und Amerika ließen sich in der Ausländersiedlung am Hafen und am Hang in Kitano nieder, wo bis heute Holzhäuser im westlichen Stil stehen. 1889 wurde Kōbe Stadt. Im Bezirk Nada wird seit der Edo-Zeit Sake gebraut, die Stadt ist außerdem für das Kobe-Rind bekannt.

Zwei Katastrophen haben die Stadt geprägt. Die Luftangriffe von 1945 zerstörten rund 57 Prozent des Stadtgebiets. Am 17. Januar 1995 um 5:46 Uhr traf das Große Hanshin-Erdbeben mit der Stärke 7,2 die Region, das Epizentrum lag in der Meerenge von Akashi. 6.433 Menschen starben, rund 300.000 wurden obdachlos, sogar die als erdbebensicher geltende Hanshin-Autobahn stürzte ein. Weil danach vieles neu gebaut wurde, wirkt Kōbe heute in den meisten Vierteln sehr modern.

Kōbe im Kreuzworträtsel

Kōbe ist mit vier Buchstaben eine kurze und häufige Lösung für eine japanische Hafenstadt. Gefragt wird außerdem nach der Präfektur, dem Gebirge hinter der Stadt und den Nachbarstädten.

Frage im RätselLösungBuchstaben
Hafenstadt in JapanKOBE4
Japanische Präfektur mit der Hauptstadt KobeHYOGO5
Gebirge bei KobeROKKO5
Insel vor KobeAWAJI5
Sake-Bezirk von KobeNADA4
Region um KobeKANSAI6
Stadt bei KobeOSAKA, ITAMI, IKEDA5
Stadt bei KobeAKASHI, ASHIYA6
Stadt bei KobeNISHINOMIYA11

Das Erdbeben von 1995 ist nach der Region zwischen Osaka und Kōbe benannt, HANSHIN hat sieben Buchstaben. Akashi, Ashiya und Nishinomiya grenzen direkt an das Stadtgebiet von Kōbe.

Auf demselben Breitengrad

Der 35. Breitengrad läuft von Kōbe aus einmal um die Erde. Diese Orte liegen auf derselben Linie.

Auf demselben Längengrad

Der 135. Längengrad Ost verläuft von Pol zu Pol. Diese Orte liegen darauf.