Hakone
35° 13′ 57″ N 139° 06′ 25″ E
Hakone liegt in der Präfektur Kanagawa in Japan auf dem 35. Breitengrad, rund 3.918 Kilometer nördlich des Äquators und 11.106 Kilometer östlich des Nullmeridians. In der Stadt leben etwa 10.200 Einwohner.
Hakone ist ein Kurort in den Bergen im Südwesten der Präfektur Kanagawa, gut 70 Kilometer Luftlinie von Tokio entfernt. Der Ort liegt im Fuji-Hakone-Izu-Nationalpark, rund um den Kratersee Ashi und das Vulkangebiet Hakone, und ist für seine heißen Quellen bekannt. Die Koordinaten oben zeigen auf das Gemeindeamt in Yumoto, dem Eingang ins Tal.
Hakone in Zahlen
Nach der amtlichen Fortschreibung der Präfektur Kanagawa hatte Hakone am 1. September 2026 genau 10.224 Einwohner. Die Gemeinde gehört zum Landkreis Ashigarashimo und umfasst 92,86 Quadratkilometer, die Höhen reichen von rund 110 Metern am Gemeindeamt bis 1.438 Meter auf dem Kamiyama. Ihre heutige Ausdehnung erreichte sie 1956 mit dem Anschluss von Yumoto, Gōra, Miyagino und Sengokuhara. Auf Japanisch heißt der Ort 箱根町. Im Verwaltungssinn ist Hakone eine Kleinstadt (machi), keine Stadt (shi).
Was hat Hakone mit dem Fuji zu tun?
Man sieht ihn, aber er liegt nebenan. Der Fuji steht knapp 40 Kilometer nordwestlich in der Nachbarpräfektur Shizuoka. Vom Ashi-See und von den Bergen um Hakone ist er bei klarem Wetter zu sehen, 2017 nahm das Umweltministerium zwölf Aussichtspunkte in Hakone in seine Liste der hundert schönsten Landschaften mit Fuji auf. Das bekannteste Motiv ist das rote Friedenstor des Hakone-Schreins im See, mit dem Berg dahinter.
Vulkan, Caldera und See
Hakone liegt in der Caldera eines alten Vulkans, der einst rund 2.700 Meter hoch war. In ihrer Mitte stehen jüngere Gipfel: der Kamiyama mit 1.438 Metern als höchster, dazu Kanmurigatake und Komagatake. Im Westteil liegt der Ashi-See auf 725 Metern Höhe, etwa sieben Kilometer lang und bis zu 40 Meter tief. Er entstand vor rund 3.000 Jahren nach dem letzten großen Ausbruch. Der See friert im Winter nicht zu, deshalb ist es hier milder als an den Fünf Seen am Fuji in ähnlicher Höhe.
Im Tal Ōwakudani, dem „großen kochenden Tal“, dampft und blubbert es bis heute, im Juni 2015 gab es dort zuletzt einen Ausbruch. In den heißen Quellen gekochte Eier sollen ein langes Leben bringen. Durch Yumoto fließt der Haya.
Grenzposten am Tōkaidō
In der Edo-Zeit verlegte Tokugawa Ieyasu den Tōkaidō zwischen Edo und Kyōto über den Hakone-Pass und ließ am Ufer des Ashi-Sees eine Kontrollstelle einrichten. Hier wurden Reisepapiere und Gepäck geprüft, besonders streng achtete man auf Waffen auf dem Weg nach Edo und auf Frauen auf dem Weg hinaus. Schon damals waren die heißen Quellen berühmt. Heute fährt die Hakone-Tozan-Bahn den Berg hinauf, Seilbahnen führen über Ōwakudani zum See, und auf dem Wasser verkehren Ausflugsschiffe im Stil von Piratenschiffen. Jedes Jahr am 2. und 3. Januar führt das Studenten-Staffelrennen Hakone Ekiden von Tokio nach Hakone und zurück.
Hakone im Kreuzworträtsel
HAKONE mit sechs Buchstaben steht im Rätsel für den Kurort, den Pass oder den Nationalpark. Dazu passen der See, der Fluss und die Nachbarorte.
Odawara, Yugawara, Gotenba, Susono und Mishima grenzen an Hakone, Atami liegt etwas südlich an der Küste. Von Odawara fährt die Hakone-Tozan-Bahn nach Yumoto und weiter in die Berge.
Auf demselben Breitengrad
Der 35. Breitengrad läuft von Hakone aus einmal um die Erde. Diese Orte liegen auf derselben Linie.
Auf demselben Längengrad
Der 139. Längengrad Ost verläuft von Pol zu Pol. Diese Orte liegen darauf.