Mopti
14° 29′ 24″ N 4° 10′ 48″ W
Mopti liegt in der Region Mopti in Mali auf dem 14. Breitengrad, rund 1.611 Kilometer nördlich des Äquators und 450 Kilometer westlich des Nullmeridians. In der Großstadt leben etwa 114.300 Einwohner.
Mopti liegt in der Mitte von Mali am Zusammenfluss von Bani und Niger, mitten im Binnendelta des Niger. Die Stadt ist Hauptort der Region Mopti und wichtigster Flusshafen des Landes. Weil ihre Viertel bei Hochwasser auf Inseln liegen, die durch Dämme verbunden sind, wird sie das „Venedig Malis“ genannt.
Mopti in Zahlen
Bei der Volkszählung 2009 hatte die Stadtgemeinde Mopti 114.296 Einwohner. Zu ihr gehört neben der Altstadt am Fluss auch die Nachbarstadt Sévaré, die Gemeinde ist in elf Viertel gegliedert, drei davon in Sévaré. Ergebnisse der Zählung von 2022 sind für die Stadt nicht veröffentlicht, Schätzungen für 2023 liegen zwischen 185.000 und 194.000. Die Gemeinde ist nur gut 13 Quadratkilometer groß und liegt rund 270 Meter über dem Meer. Ringsum liegt die Landgemeinde Socoura.
Wie hängen Mopti und Sévaré zusammen?
Sie bilden eine Gemeinde mit zwei Zentren. Die Altstadt von Mopti liegt am Bani und ist der Hafen, Sévaré liegt rund zwölf Kilometer entfernt an der großen Fernstraße von Bamako nach Gao. Verbunden sind beide durch einen zwölf Kilometer langen Damm, den die Franzosen zwischen 1905 und 1912 bauten, damit die Stadt auch bei Hochwasser über Land erreichbar ist. Der Flughafen von Mopti liegt bei Sévaré.
Bani, Niger und Binnendelta
Mopti liegt am rechten Ufer des Bani, wenige hundert Meter vor seiner Mündung in den Niger. Von August bis Dezember überflutet der Niger das Binnendelta, und die Stadt verwandelt sich in eine Gruppe von Inseln. Auf den Märkten werden Fisch, Rinder und Getreide gehandelt, Räucher- und Trockenfisch gehen in weite Teile Westafrikas. Im Hafen werden Pinassen gebaut, große Flussboote, und Fähren verbinden Mopti mit Timbuktu, Gao und Djenné. Östlich der Stadt beginnt das Plateau der Dogon mit Bandiagara, rund 66 Kilometer entfernt.
Vom Fischerdorf zur Regionshauptstadt
Anders als Djenné, Timbuktu oder Gao war Mopti lange ein unbedeutendes Dorf. Der französische Reisende René Caillié kam 1828 auf dem Weg nach Timbuktu vorbei und zählte 700 bis 800 Einwohner. Der Name kommt aus dem Fulfulde und bedeutet „Versammlung“, er ersetzte den älteren Bozo-Namen Sagan. Erst mit der französischen Kolonialverwaltung ab 1905 wuchs der Ort schnell.
Wahrzeichen ist die Große Moschee im Viertel Komoguel, ein Lehmbau im sudanesischen Stil, der nach dem Vorbild der Großen Moschee von Djenné errichtet wurde, nach Angaben der UNESCO zwischen 1933 und 1935. Von 2004 bis 2006 wurde sie restauriert. Seit 2009 steht die Moschee auf der Vorschlagsliste für das Welterbe. Für Reisende ist Mopti der Ausgangspunkt ins nahe Dogonland. Im April 2026 griffen Kämpfer der dschihadistischen Gruppe JNIM Mopti und Sévaré an.
Mopti im Kreuzworträtsel
MOPTI hat fünf Kästchen. Als Ort bei Mopti nennt die Tabelle Djenné, die Lehmstadt im Binnendelta knapp 80 Kilometer südwestlich, dazu die beiden Flüsse und das Volk auf dem Plateau im Osten.
| Frage im Rätsel | Lösung | Buchstaben |
|---|---|---|
| Hafenstadt in Mali | MOPTI | 5 |
| Staat in Westafrika | MALI | 4 |
| Fluss bei Mopti | BANI | 4 |
| Strom bei Mopti | NIGER | 5 |
| Volk östlich von Mopti | DOGON | 5 |
| Flussboot in Mali | PINASSE | 7 |
| Nachbarstadt von Mopti | SEVARE | 6 |
| Ort bei Mopti | DJENNE | 6 |
| Stadt am Niger | GAO | 3 |
Bei fünf Kästchen stehen MOPTI, NIGER und DOGON zur Wahl. Sévaré und Djenné haben im Gitter keinen Akzent und passen beide in sechs Kästchen.
Auf demselben Breitengrad
Der 14. Breitengrad läuft von Mopti aus einmal um die Erde. Diese Orte liegen auf derselben Linie.
Auf demselben Längengrad
Der 4. Längengrad West verläuft von Pol zu Pol. Diese Orte liegen darauf.