Zum Inhalt springen
umingo.de Stadt, Land, Fluss und die Koordinaten der Welt

Waidhofen an der Ybbs

47° 57′ 35″ N  14° 46′ 28″ E

Waidhofen an der Ybbs liegt im Bundesland Niederösterreich in Österreich auf dem 48. Breitengrad, rund 5.333 Kilometer nördlich des Äquators und 1.098 Kilometer östlich des Nullmeridians. In der Stadt leben etwa 11.100 Einwohner.

Waidhofen an der Ybbs liegt im Südwesten Niederösterreichs im Mostviertel, in den Eisenwurzen an der Grenze zu Oberösterreich, rund 20 Kilometer Luftlinie südlich von Amstetten. Die Stadt war über Jahrhunderte ein Zentrum der Eisenverarbeitung, ihr Wahlspruch lautet bis heute „Eisen und Stahl ernähren die Stadt“. Waidhofen ist eine Statutarstadt und gehört damit zu keinem Bezirk.

Waidhofen an der Ybbs in Zahlen

Am 1. Jänner 2026 hatte Waidhofen an der Ybbs 11.053 Einwohner. Seit der Zusammenlegung mit Waidhofen-Land, Zell an der Ybbs, Windhag und St. Leonhard im Jahr 1972 umfasst die Stadt 131,57 Quadratkilometer und zehn Ortschaften, darunter Zell Markt, Zell Arzberg, Windhag und Konradsheim. Die Stadt liegt auf 356 Metern Seehöhe, an der Stadtpfarrkirche gemessen auf 362 Metern. Höchster Punkt ist der Wetterkogel mit 1.115 Metern an der Grenze zu Opponitz. Als Statutarstadt hat Waidhofen ein eigenes Kfz-Kennzeichen: WY.

Welches Waidhofen ist gemeint?

Es gibt zwei Städte dieses Namens in Niederösterreich. Waidhofen an der Ybbs liegt im Mostviertel im Süden des Landes, Waidhofen an der Thaya im Waldviertel ganz im Norden nahe der tschechischen Grenze. Die Kennzeichen helfen beim Auseinanderhalten: WY für die Ybbs-Stadt, WT für den Bezirk an der Thaya. Woher der Name kommt, ist unsicher. Nach alter Überlieferung steht ein Waidhof dahinter, ein Jagdsitz der Freisinger Vögte, eine neuere Deutung denkt an Weidewirtschaft.

Ybbs, Schwarzbach und Voralpen

Die Ybbs durchschneidet die Stadt schluchtartig, die Altstadt liegt auf einer Terrasse am Zusammenfluss von Ybbs und Schwarzbach. Ringsum steigen voralpine Höhen an, die Hausberge sind Buchenberg mit 790 und Schnabelberg mit 958 Metern. Geologisch liegt Waidhofen am Übergang der Nördlichen Kalkalpen zur Flyschzone. Knapp 44 Prozent der Fläche sind Wald, knapp die Hälfte Äcker und Weiden.

Freising, Sensen und Rothschild

Das Gebiet gehörte dem Bistum Freising. 1186 wird waidhouen erstmals genannt, 1273 erstmals als Stadt bezeichnet, eine Stadterhebungsurkunde gibt es nicht. Aus dieser Zeit stammen auch die beiden parallelen Stadtplätze auf verschiedener Höhe. Eisen vom steirischen Erzberg wurde hier verarbeitet, in der Blütezeit im 14. und 15. Jahrhundert arbeiteten 200 Schmiedebetriebe in der Stadt, später setzte man vor allem auf Sensen. Mit der Beute aus der Vertreibung osmanischer Streifscharen 1532 wurde der Stadtturm bis 1542 auf 50 Meter erhöht. 1868 kam die Bezirkshauptmannschaft nach Amstetten, als Ausgleich wurde Waidhofen eine Stadt mit eigenem Statut. Ab 1875 verwaltete die Familie Rothschild von hier aus ihre Güter in der Region, das Schloss gestaltete 2006/2007 Hans Hollein um. 2016 erhielt Waidhofen den Titel „Reformationsstadt Europas“.

Waidhofen an der Ybbs im Kreuzworträtsel

Im Rätsel steht meist nur Waidhofen mit neun Buchstaben. Für „Ort bei Waidhofen“ nennt die Tabelle Nachbargemeinden laut Wikipedia.

Frage im RätselLösungBuchstaben
Stadt im MostviertelWAIDHOFEN9
Fluss durch WaidhofenYBBS4
Kfz-Kennzeichen von Waidhofen an der YbbsWY2
Fluss des anderen WaidhofenTHAYA5
Wahrzeichen von WaidhofenSTADTTURM9
Ort bei WaidhofenERTL4
Ort bei WaidhofenYBBSITZ, RANDEGG7
Ort bei WaidhofenOPPONITZ8
Ort bei WaidhofenSONNTAGBERG11

Weitere Nachbarn sind Biberbach, Neuhofen an der Ybbs, Allhartsberg, Seitenstetten, Maria Neustift und Gaflenz in Oberösterreich. Ybbsabwärts liegt Amstetten, an der Mündung in die Donau Ybbs an der Donau, nach Westen geht es Richtung Steyr.

Auf demselben Breitengrad

Der 48. Breitengrad läuft von Waidhofen an der Ybbs aus einmal um die Erde. Diese Orte liegen auf derselben Linie.

Auf demselben Längengrad

Der 15. Längengrad Ost verläuft von Pol zu Pol. Diese Orte liegen darauf.