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Ho-Chi-Minh-Stadt

10° 49′ 00″ N  106° 38′ 00″ E

Ho-Chi-Minh-Stadt liegt in der zentralverwalteten Stadt Ho-Chi-Minh-Stadt in Vietnam auf dem 11. Breitengrad, rund 1.203 Kilometer nördlich des Äquators und 11.558 Kilometer östlich des Nullmeridians. In der Millionen-Metropole leben etwa 14.002.600 Einwohner.

Ho-Chi-Minh-Stadt, vietnamesisch Thành phố Hồ Chí Minh, liegt im Süden Vietnams am Saigon-Fluss, nördlich des Mekongdeltas und rund 1.140 Kilometer Luftlinie südlich von Hanoi. Sie ist die bevölkerungsreichste Stadt und das größte Wirtschaftszentrum des Landes. Im Alltag heißt sie bis heute meist Saigon.

Ho-Chi-Minh-Stadt in Zahlen

Die Stadt ist eine zentralverwaltete Stadt im Rang einer Provinz. Seit dem 1. Juli 2025 gehören auch die früheren Provinzen Bình Dương und Bà Rịa-Vũng Tàu dazu, mit Städten wie Thủ Dầu Một und dem Badeort Vũng Tàu. Für das so vergrößerte Gebiet von 6.772,59 Quadratkilometern nennen die amtlichen Unterlagen der Reform zum Jahresende 2024 genau 14.002.598 Einwohner. In den alten Grenzen zählte die Volkszählung 2019 knapp neun Millionen Menschen.

Seit der Reform gliedert sich die Stadt in 113 Stadtbezirke, 54 Gemeinden und die Sonderzone Côn Đảo, eine Inselgruppe weit draußen im Südchinesischen Meer. Das Zentrum liegt nur rund fünf Meter über dem Meer. Die größte Minderheit sind die Hoa, chinesischstämmige Vietnamesen, deren traditionelles Viertel Chợ Lớn ist.

Heißt die Stadt Saigon oder Ho-Chi-Minh-Stadt?

Amtlich Ho-Chi-Minh-Stadt, im Alltag oft Saigon. Den Namen des Staatsgründers trägt die Stadt seit 1976, nach der Wiedervereinigung Vietnams. Saigon blieb in der Umgangssprache, und seit der Reform 2025 heißt auch der Stadtbezirk im Zentrum amtlich Sài Gòn, er ist Sitz der Stadtverwaltung. Der Name selbst geht vermutlich auf das khmerische Prey Nokôr zurück, den Namen eines Fischerdorfs, das vor den Vietnamesen hier lag.

Flüsse, Kanäle und Überschwemmungen

Das Stadtbild ist von Flüssen und Kanälen geprägt, der größte ist der Saigon-Fluss. Durch die Eingemeindungen von 2025 reicht das Stadtgebiet heute bis an die Küste des Südchinesischen Meers. In der Regenzeit von Mai bis November treffen Flut, Starkregen und absinkender Boden zusammen, dann stehen Teile der Stadt unter Wasser. Das Klima ist tropisch mit einer Jahresmitteltemperatur von 28 Grad.

Von Gia Định zur Metropole

Bis ins 17. Jahrhundert gehörte die Gegend zum Einflussbereich der Khmer. 1698 wurde sie Teil des vietnamesischen Herrschaftsgebiets der Nguyễn-Fürsten und hieß Gia Định. 1859 eroberten französische Truppen die Zitadelle, ab 1862 war Saigon Hauptstadt der Kolonie Cochinchina. Nach der Teilung des Landes 1954 wurde es Hauptstadt Südvietnams. Am 30. April 1975 nahmen nordvietnamesische Truppen die Stadt ein, damit endete der Vietnamkrieg. Heute erzeugt sie rund ein Viertel der Wirtschaftsleistung Vietnams, über den Flughafen Tân Sơn Nhất kommt fast die Hälfte aller internationalen Gäste ins Land.

Ho-Chi-Minh-Stadt im Kreuzworträtsel

Im Rätsel steht fast immer SAIGON mit sechs Kästchen. Der amtliche Name hat zusammengeschrieben 14 Buchstaben. Für „Ort bei Saigon“ stehen frühere Provinzhauptstädte außerhalb der heutigen Stadtgrenze in der Tabelle.

Frage im RätselLösungBuchstaben
Größte Stadt VietnamsSAIGON6
Heutiger Name von SaigonHO-CHI-MINH-STADT14
Fluss durch SaigonSAIGON6
Strom südlich von SaigonMEKONG6
Chinesenviertel von SaigonCHOLON6
Ort bei SaigonTAN AN, MY THO5
Ort bei SaigonBIEN HOA, TAY NINH7

Bei sechs Kästchen ist SAIGON die erste Wahl, für Stadt und Fluss gleichermaßen. Fragt das Rätsel nach dem großen Strom, ist MEKONG gemeint.

Auf demselben Breitengrad

Der 11. Breitengrad läuft von Ho-Chi-Minh-Stadt aus einmal um die Erde. Diese Orte liegen auf derselben Linie.

Auf demselben Längengrad

Der 107. Längengrad Ost verläuft von Pol zu Pol. Diese Orte liegen darauf.