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Mexico City

19° 26′ 00″ N  99° 08′ 00″ W

Mexico City liegt in der Region Ciudad de México in Mexiko auf dem 19. Breitengrad, rund 2.161 Kilometer nördlich des Äquators und 10.202 Kilometer westlich des Nullmeridians. In der Millionen-Metropole leben etwa 9.209.900 Einwohner.

Der Bezugspunkt für diese Werte liegt im historischen Zentrum rund um den Zócalo, die zentrale Plaza de la Constitución mit der Kathedrale und dem Regierungspalast.

Über die Stadt Mexico City

1990 betrug die Einwohnerzahl noch gut 8,2 Millionen, im Jahr 2000 waren es 8,6 Millionen. Im Ballungsraum von Mexiko-Stadt, wie die Stadt auf Deutsch heißt, leben rund 21.340.000 Menschen. Damit gehört die Agglomeration zu den größten der Welt.

Über eine Fläche von 1.495 km² dehnt sich die Stadt aus, etwa doppelt so groß wie Hamburg. Sie liegt im Talkessel des Valle de México auf durchschnittlich 2.310 Metern über dem Meeresspiegel, vergleichbar mit der Höhe mancher Alpengipfel in Deutschland. Diese Höhenlage sorgt trotz der südlichen Breite für ein eher mildes Klima. Der offizielle spanische Name lautet Ciudad de México.

Geschichte: von Tenochtitlán zur Megacity

Historische Darstellung der aztekischen Hauptstadt Tenochtitlan um 1500 mit Aztekenkriegern im Vordergrund, Blick auf den Templo Mayor, Kanäle, Dämme und Chinampas im Tal von Mexiko. KI-generierte Rekonstruktion nach historischen Vorlagen. KI-generierte historische Rekonstruktion von Tenochtitlan auf dem Höhepunkt des Aztekenreichs um 1500. Die Illustration zeigt Aztekenkrieger mit Blick auf die Inselstadt sowie Detailansichten von Templo Mayor, Marktleben und Chinampa-Landwirtschaft. Die Darstellung basiert auf historischen Quellen und dient der Veranschaulichung.

Die Wurzeln der Stadt reichen tief in die Zeit der Azteken zurück. Aztekischen Aufzeichnungen zufolge gründeten die Mexica ihre Inselstadt Tenochtitlán im Jahr 1345 auf einer Insel im damaligen Texcoco-See. Der Name Mexiko geht auf eben diese Mexica zurück, so bezeichneten sich die Azteken selbst.

Am 13. August 1521 fiel Tenochtitlán nach langer Belagerung an die Truppen des Hernán Cortés. Auf den Ruinen der Aztekenstadt errichteten die Spanier ihre Kolonialhauptstadt, die über Jahrhunderte das Zentrum Neuspaniens bildete. 1810 erklärte sich Mexiko für unabhängig von Spanien, 1821 erkannte die frühere Kolonialmacht diese Unabhängigkeit an. Seitdem ist Mexiko-Stadt Hauptstadt und Regierungssitz des Landes. Das historische Zentrum und die Kanäle von Xochimilco zählen seit 1987 zum UNESCO-Welterbe.

Welcher Fluss fließt durch Mexico City?

Ein großer Fluss durchquert Mexico City heute nicht, und das hat einen historischen Grund. Die Stadt steht auf dem Grund eines ehemaligen Seensystems. Tenochtitlán lag mitten im Texcoco-See, umgeben von den Seen Xochimilco, Chalco, Xaltocan und Zumpango. Über die Jahrhunderte legten die Spanier diese Seen weitgehend trocken, um Überschwemmungen einzudämmen und Bauland zu gewinnen.

Die einst offenen Flüsse wie der Río de la Piedad und der Río Consulado wurden kanalisiert und verlaufen heute überwiegend verrohrt unter Straßen. Erhalten geblieben ist der Süden: In Xochimilco durchziehen bis heute Kanäle das Stadtgebiet, ein Rest der alten Seenlandschaft und ein beliebtes Ausflugsziel. Weil die Stadt auf dem weichen Seegrund ruht, sackt der Boden bis heute mancherorts ab.

Berge und höchste Erhebungen

Mexico City liegt in einem von Bergen umrahmten Hochtal. Die höchste Erhebung im Stadtgebiet selbst ist der Ajusco im Süden mit rund 3.900 Metern. Im Norden begrenzt die Sierra de Guadalupe das Stadtgebiet.

Das markanteste Bergpanorama liegt knapp außerhalb der Stadtgrenzen im Südosten: die beiden Vulkane Popocatépetl mit über 5.400 Metern, einer der aktivsten Vulkane des Landes, und der benachbarte Iztaccíhuatl mit rund 5.200 Metern. Bei klarer Sicht prägen beide die Silhouette am Horizont.

Stadtteile und Ausdehnung

Verwaltungstechnisch gliedert sich Ciudad de México seit 2016 in 16 Stadtbezirke, die sogenannten Alcaldías. Im Zentrum liegt Cuauhtémoc mit dem Zócalo und dem Palast der schönen Künste. Der bevölkerungsreichste Bezirk ist Iztapalapa im Osten, während die südlichen Bezirke Tlalpan und Milpa Alta bis in bergiges, teils ländliches Gebiet reichen. Im Norden liegt mit der Basilika von Guadalupe in Gustavo A. Madero eine der wichtigsten Pilgerstätten Lateinamerikas.

Umschlossen wird das Stadtgebiet fast vollständig vom Bundesstaat México, im Süden grenzt es an den Bundesstaat Morelos.

Lage von Mexico City auf der Erde

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