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Kumanovo

42° 08′ 25″ N  21° 42′ 49″ E

Kumanovo liegt in der Region Nordosten in Nordmazedonien auf dem 42. Breitengrad, rund 4.686 Kilometer nördlich des Äquators und 1.785 Kilometer östlich des Nullmeridians. In der Stadt leben etwa 75.100 Einwohner.

Kumanovo liegt im Norden Nordmazedoniens am Ostfuß der Skopska Crna Gora, knapp 30 Kilometer nordöstlich von Skopje und nahe der Grenze zu Serbien. Nach der Hauptstadt ist Kumanovo die zweitgrößte Stadt des Landes und die größte Stadt der Planungsregion Nordosten.

Kumanovo in Zahlen

Bei der Volkszählung 2021 hatte die Stadt Kumanovo 75.051 Einwohner, die gleichnamige Gemeinde 98.104 auf gut 509 Quadratkilometern. Knapp 58 Prozent der Stadtbewohner bezeichneten sich 2021 als Mazedonier, knapp 24 Prozent als Albaner. In der Gemeinde lebten bei der Zählung 2002 außerdem rund 9.300 Serben und gut 4.300 Roma. Die Stadt liegt im Kumanovo-Feld auf etwa 330 bis 345 Metern Höhe.

Kumanovo ist ein Standort der Metall- und Textilindustrie und liegt an der wichtigsten Verkehrsachse des Landes. Die Autobahn A1 führt westlich an der Stadt vorbei nach Serbien, die Bahnstrecke von Tabanovci nach Gevgelija verbindet Kumanovo mit Skopje. Eine Fernstraße führt über Kriva Palanka zur bulgarischen Grenze und weiter nach Sofia. Der Flughafen Skopje liegt rund 30 Kilometer südlich.

Woher hat Kumanovo seinen Namen?

Von den Kumanen. Das turksprachige Volk, auch Kiptschaken genannt, ließ sich im 12. und 13. Jahrhundert in der Gegend nieder. Erstmals erwähnt wird der Ort in osmanischen Steuerregistern der Jahre 1517 bis 1519, damals mit 19 türkischen und 33 christlichen Haushalten. Auf Albanisch heißt die Stadt Kumanova, in der unbestimmten Form Kumanovë.

Kumanovska Reka und Kumanovo-Feld

Im Stadtgebiet fließen die Lipkovska Reka und die Konjarska Reka zusammen und bilden die Kumanovska Reka. Westlich steigt die Skopska Crna Gora an, nach Osten öffnet sich das Kumanovo-Feld. Durch das Tal der Pčinja ist die Gegend mit Trgovište in Serbien verbunden. Die Jahresmitteltemperatur liegt bei 11,8 Grad. Rund 30 Kilometer nordöstlich der Stadt liegt Kokino, der Fundplatz einer prähistorischen Sternwarte.

Schlacht von Kumanovo und Abkommen von 1999

Im frühen 16. Jahrhundert wurde das Dorf zur Stadt, als der Tatar Sinan Bey eine große Kuppelmoschee errichten ließ. Der österreichische Konsul Johann Georg von Hahn beschrieb Kumanovo 1858 als schnell wachsende Stadt mit 3.500 Einwohnern, Uhrturm und großem Markt. 1888 bekam Kumanovo Anschluss an die Bahnlinie nach Saloniki.

Im Ersten Balkankrieg schlug die serbische Armee 1912 bei Kumanovo die osmanische Westarmee. Am 11. Oktober 1941 begann nach der nordmazedonischen Geschichtsschreibung in der Gegend um Kumanovo und in Prilep der Widerstand gegen die Besatzung, bis heute finden an diesem Tag zentrale Feiern in der Stadt statt. 1999 wurde hier das Abkommen von Kumanovo geschlossen, das den Kosovokrieg beendete.

Kumanovo im Kreuzworträtsel

Gefragt wird die Stadt mit acht Buchstaben, KUMANOVO, die albanische Form KUMANOVA hat ebenso viele. Das Kfz-Kennzeichen lautet KU. Lipkovo, Ilinden, Petrovec und Aračinovo sind eigene Gemeinden, Preševo liegt schon in Serbien.

Frage im RätselLösungBuchstaben
Zweitgrößte Stadt NordmazedoniensKUMANOVO8
Albanischer Name von KumanovoKUMANOVA8
Volk, nach dem Kumanovo heißtKUMANEN7
Prähistorische Sternwarte bei KumanovoKOKINO6
Fluss bei KumanovoPCINJA6
Kfz-Kennzeichen von KumanovoKU2
Ort bei KumanovoLIPKOVO, ILINDEN, PRESEVO7
Ort bei KumanovoPETROVEC8
Ort bei KumanovoARACINOVO9
Ort bei KumanovoSTARONAGORICANE15

Lipkovo liegt rund elf Kilometer westlich, Staro Nagoričane ebenso weit nordöstlich. Preševo in Serbien ist knapp 20 Kilometer entfernt, Aračinovo und Ilinden 18 und 20 Kilometer, Skopje knapp 30 Kilometer Luftlinie.

Auf demselben Breitengrad

Der 42. Breitengrad läuft von Kumanovo aus einmal um die Erde. Diese Orte liegen auf derselben Linie.

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Der 22. Längengrad Ost verläuft von Pol zu Pol. Diese Orte liegen darauf.