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Reșița

45° 17′ 49″ N  21° 53′ 11″ E

Reșița liegt im Kreis Caraș-Severin in Rumänien auf dem 45. Breitengrad, rund 5.037 Kilometer nördlich des Äquators und 1.707 Kilometer östlich des Nullmeridians. In der Stadt leben etwa 58.400 Einwohner.

Reșița, deutsch Reschitza, ist die Hauptstadt des Kreises Caraș-Severin im Südwesten von Rumänien. Die Stadt liegt im Banater Bergland am Mittellauf der Bârzava, rund 75 Kilometer südöstlich von Timișoara. Bekannt ist sie als ältestes Zentrum der Eisen- und Stahlindustrie in Rumänien, dessen Hütte im Jahr 1771 gegründet wurde.

Reșița in Zahlen

Bei der Volkszählung 2021 zählte Reșița 58.393 Einwohner. 2011 waren es noch 73.282, innerhalb von zehn Jahren hat die Stadt also rund ein Fünftel ihrer Bewohner verloren. Die Zahl von gut 83.000, die noch in manchen Verzeichnissen steht, ist veraltet. 1930 hatte Reșița knapp 20.000 Einwohner, gewachsen ist die Stadt mit dem Stahlwerk.

Zum Munizipium gehören neben der Stadt die Orte Câlnic, Cuptoare, Doman, Secu und Țerova sowie das Dorf Moniom. Die Stadt liegt auf rund 200 Metern Höhe und zieht sich lang gestreckt durch das Tal der Bârzava und die angrenzenden Hügel. Seit 1991 hat Reșița eine eigene Hochschule, die Universität Eftimie Murgu, die aus einer Außenstelle der Polytechnischen Universität Timișoara hervorgegangen ist.

Wie heißt Reșița auf Deutsch?

Reschitza, seltener Reschitz. Auf Ungarisch heißt die Stadt Resicabánya, auf Serbisch Rešica. Ursprünglich gab es zwei Dörfer, Rumänisch-Reschitza und das Eisenwerk Reschitza, in dem die Hütte stand. Ab 1776 kamen dorthin deutsche Familien aus der Steiermark, aus Kärnten und Oberösterreich, später auch aus dem Rheinland. 1930 waren gut die Hälfte der Einwohner Deutsche. Die Herkunft des Namens ist umstritten: Der Historiker Nicolae Iorga dachte an ein lateinisches Wort für kalte Quelle, der Sprachwissenschaftler Iorgu Iordan an einen slawischen Ausdruck, der am Bach bedeutet.

Bârzava und Semenic-Gebirge

Die Bârzava kommt aus dem Semenic-Gebirge östlich der Stadt und gibt Reșița seine Form: Die Hauptstraße folgt dem Fluss durch das Tal. Flussaufwärts liegen der Stausee von Secu, der die Stadt mit Trinkwasser versorgt, und die Stauseen bei Văliug, die einst für das Hüttenwerk angelegt wurden. Noch weiter oben folgen Crivaia und der Ferienort Semenic mit Skipisten für Anfänger und mittleres Niveau.

Hütte, Lokomotiven und Seilbahn

Erwähnt wird der Ort schon im 15. Jahrhundert, 1673 unter dem Namen Reszinitza, als er Steuern an das osmanische Paschalik Temeswar zahlte. Am 3. Juli 1771 begann mit der Gründung der Eisenhütte das industrielle Reșița. 1855 übernahm die Österreichische Staatseisenbahn-Gesellschaft das Werk, das später vor allem für seine Lokomotiven bekannt wurde: Bis etwa 1960 entstanden hier Dampfloks, von denen heute einige auf Museumsbahnen in ganz Europa fahren. Erst 1925 erhielt Reșița das Stadtrecht. Im Freilichtmuseum stehen Dampflokomotiven, darunter die älteste in Reșița gebaute von 1872, und als Wahrzeichen gilt die alte Materialseilbahn über der Stadt.

Reșița im Kreuzworträtsel

Im Gitter steht RESITA mit sechs Kästchen, der deutsche Name RESCHITZA hat neun. Der Fluss ist die BARZAVA, das Kfz-Kennzeichen des Kreises Caraș-Severin lautet CS. Die Orte in der Tabelle liegen flussaufwärts im Bergland oder westlich in Richtung Ebene.

Frage im RätselLösungBuchstaben
Stadt im Banater BerglandRESITA6
Reșița auf DeutschRESCHITZA9
Fluss durch ReșițaBARZAVA7
Kfz-Kennzeichen des Kreises Caraș-SeverinCS2
Gebirge bei ReșițaSEMENIC7
Ort bei ReșițaBOCSA5
Ort bei ReșițaVALIUG, GARANA6
Ort bei ReșițaCRIVAIA7

Bocșa liegt etwa 15 Kilometer westlich ebenfalls an der Bârzava. Gărâna heißt auf Deutsch Wolfsberg, ein Dorf, dessen deutsche Bewohner fast alle ausgewandert sind. Weiter entfernt liegen Oravița und Anina im Süden des Kreises.

Auf demselben Breitengrad

Der 45. Breitengrad läuft von Reșița aus einmal um die Erde. Diese Orte liegen auf derselben Linie.

Auf demselben Längengrad

Der 22. Längengrad Ost verläuft von Pol zu Pol. Diese Orte liegen darauf.