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Europa

Schweiz

Schweiz hat rund 9,1 Millionen Einwohner auf 41.291 Quadratkilometern. Hauptstadt ist Bern. Erfasst sind 150 Orte mit Koordinaten, verteilt auf 26 Kantone.

Der geografische Mittelpunkt der Schweiz liegt bei 46° 47′ 34″ N und 8° 12′ 27″ E, in Dezimalgrad 46,7928 und 8,2075. Der nächstgelegene erfasste Ort ist Sarnen, 12,0 Kilometer entfernt. Berechnet als Flächenschwerpunkt des Staatsgebiets. Amtlich benannte Mittelpunkte weichen je nach Rechenweise ab, bei kompakten Ländern um wenige Kilometer, bei sehr großen und zerklüfteten um mehr.

Selbst berechnet als Flächenschwerpunkt aus den Landesgrenzen. Amtliche Punkte weichen je nach Rechenweise ab.

Die Schweiz ist ein Binnenstaat in Mitteleuropa mit fünf Nachbarn: Deutschland im Norden, Österreich und Liechtenstein im Osten, Italien im Süden und Frankreich im Westen. Die Landesgrenze ist 1.935 Kilometer lang, am längsten die zu Italien mit 782 Kilometern, am kürzesten die zu Liechtenstein mit 41. Das Land gliedert sich in drei Großräume: die Alpen, das dicht besiedelte Mittelland und den Jura. Weil Rhein und Rhone im Gotthardmassiv entspringen und von hier auch Zuflüsse von Po und Donau kommen, gilt die Schweiz als Wasserschloss Europas.

Die Schweiz in Zahlen

Laut Bundesamt für Statistik lebten am 31. Dezember 2025 in den 26 Kantonen zusammen 9.127.125 Menschen. Die Fläche beträgt 41.291 Quadratkilometer, etwas weniger als die der Niederlande. Nach dem Umriss von Natural Earth reicht das Land von 45,8 bis 47,8 Grad Nord und von 6,0 bis 10,5 Grad Ost. Nördlichster Punkt ist der Schwarze Stein bei Bargen im Kanton Schaffhausen, südlichster Chiasso im Tessin, westlichster Chancy im Kanton Genf und östlichster der Piz Chavalatsch in Graubünden. Die Grad-Archive mit Schweizer Orten reichen vom 46. bis zum 48. Breitengrad und vom 6. bis zum 10. Längengrad Ost.

Der höchste Punkt ist die Dufourspitze im Monte-Rosa-Massiv mit 4.634 Metern. Sie liegt rund 160 Meter von der Grenze zu Italien entfernt auf Schweizer Gebiet und trägt seit 1863 den Namen des Generals und Kartografen Guillaume Henri Dufour. Der tiefste Punkt ist mit 193 Metern der Seespiegel des Lago Maggiore im Tessin.

Hat die Schweiz eine Hauptstadt?

Kurzantwort. Nicht offiziell. Bei der Gründung des Bundesstaats wählten National- und Ständerat am 28. November 1848 Bern zum Sitz der Bundesbehörden. Aus Rücksicht auf die Kantone heißt Bern seither Bundesstadt, nicht Hauptstadt, und keine der drei Bundesverfassungen hat je eine Hauptstadt festgelegt. Amtlich heißt Bern auf Französisch Ville fédérale und auf Italienisch Città federale. Andere Städte erhielten andere Institutionen, so sitzt das Bundesgericht in Lausanne. Weil Bern alle Aufgaben einer Hauptstadt erfüllt, ist BERN im Rätsel trotzdem die richtige Antwort.

Warum heißt die Schweiz CH?

Kurzantwort. CH steht für Confoederatio Helvetica, lateinisch für Schweizerische Eidgenossenschaft. Der Ausdruck kam nach der Gründung des Bundesstaats 1848 auf, steht seit 1879 auf den Münzen und seit 1948 auf dem Siegel der Eidgenossenschaft. Daher stammen das Nationalitätszeichen CH an Autos und die Internetendung .ch.

Wie viele Kantone gibt es?

Kurzantwort. 26. Sechs davon, Obwalden, Nidwalden, die beiden Appenzell und die beiden Basel, werden aus historischen Gründen gelegentlich noch Halbkantone genannt. Der jüngste Kanton ist Jura, der sich 1979 vom Kanton Bern löste, und die Grenzen ändern sich bis heute: Am 1. Januar 2026 wechselte die Stadt Moutier von Bern zum Jura. Am meisten Einwohner hat der Kanton Zürich mit 1.632.918, am wenigsten Appenzell Innerrhoden mit 16.890. Flächenmäßig führt Graubünden mit 7.105 Quadratkilometern, der kleinste ist Basel-Stadt mit knapp 37.

Vier Sprachregionen

Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch sind Landessprachen. Nach einer Erhebung von 2021 sprechen 62 Prozent der Bevölkerung ab 15 Jahren Deutsch als Hauptsprache, 23 Prozent Französisch, 8 Prozent Italienisch und 0,5 Prozent Rätoromanisch. In der Deutschschweiz spricht man im Alltag Mundart, geschrieben wird Schweizer Hochdeutsch. Die französischsprachige Westschweiz heißt Romandie, Italienisch spricht man im Tessin und in vier Südtälern Graubündens. Rätoromanisch ist seit 1938 Landessprache, Graubünden ist der einzige Kanton mit drei Amtssprachen. Bern, Freiburg und Wallis sind zweisprachig, an der Sprachgrenze liegen Städte mit zwei Namen wie Biel/Bienne, Freiburg und Murten, französisch Fribourg und Morat.

Die 26 Kantone und ihre Hauptorte

In der Deutschschweiz sind die Hauptorte meist gleichnamig: Zürich, Bern, Luzern, Zug, Solothurn, Basel, Schaffhausen, St. Gallen, Schwyz, Glarus und Appenzell für Innerrhoden. Andere Namen tragen Altdorf in Uri, Sarnen in Obwalden, Stans in Nidwalden, Liestal in Basel-Landschaft, Herisau mit Trogen in Appenzell Ausserrhoden, Aarau im Aargau, Frauenfeld im Thurgau und Chur in Graubünden. Zweitgrößte Stadt im Kanton Zürich ist Winterthur.

In der Westschweiz sind Genf, Freiburg und Neuenburg Hauptorte ihrer gleichnamigen Kantone. Die Waadt wird von Lausanne aus regiert, das Wallis von Sitten, französisch Sion, und der Jura von Delsberg. Hauptort des Tessins ist Bellinzona, obwohl Lugano größer ist.

Alpen, Seen und Flüsse

Auf Schweizer Gebiet stehen 48 Viertausender, und im Wallis liegt mit dem Aletschgletscher der größte und längste Gletscher der Alpen. Der bekannteste Berg ist das 4.478 Meter hohe Matterhorn über Zermatt an der Grenze zu Italien, oft die erste Antwort bei Bergen mit M. Die Dufourspitze steht unter den Bergen mit D. Rund 1.500 Seen bedecken etwa vier Prozent der Fläche. Der größte ist der Genfersee mit 580 Quadratkilometern, der zu knapp 60 Prozent auf Schweizer Boden liegt, gefolgt vom Bodensee an der Grenze zu Deutschland und Österreich, beide stehen unter den größten Seen Europas.

Mehr als zwei Drittel des Landes entwässern über den Rhein, die erste Antwort bei Flüssen mit R. Sein größter Zufluss ist die Aare, die weite Teile des Mittellands sammelt. Am sogenannten Wasserschloss bei Brugg münden Reuss und Limmat in die Aare, hier sammelt sich das Wasser von 40 Prozent der Landesfläche. Die Limmat ist zugleich die Lösung bei Fluss durch Zürich. Die Rhone fließt durch das Wallis in den Genfersee und weiter nach Frankreich.

Die Schweiz im Kreuzworträtsel

Die Schweiz hat im Gitter sieben Kästchen, die lateinische Helvetia acht. Bei den Kantonen fallen Bindestriche und Leerzeichen weg, das Ü wird zu UE, so hat ZUERICH sieben Felder.

Frage im RätselLösungBuchstaben
Kfz-Kennzeichen der SchweizCH2
AlpenlandSCHWEIZ7
Lateinischer Name der SchweizHELVETIA8
Staatsname der SchweizEIDGENOSSENSCHAFT17
Bundesstadt der SchweizBERN4
Gliedstaat der SchweizKANTON6
Schweizer WährungFRANKEN7
Schweizer Münze, Hundertstel FrankenRAPPEN6
Berg bei ZermattMATTERHORN10
Höchster Berg der SchweizDUFOURSPITZE12
Strom aus der SchweizRHEIN, RHONE5
Schweizer FlussAARE4
Größter Schweizer SeeGENFERSEE9
Schweizer KantonURI, ZUG3
Schweizer KantonBERN, GENF, JURA4
Schweizer KantonAARGAU, GLARUS, LUZERN, TESSIN, WALLIS6
Schweizer KantonTHURGAU, ZUERICH7
Vierte Landessprache, KurzformROMANISCH9

Bei fünf Feldern passen Rhein und Rhone, bei vier Feldern Bern als Stadt und als Kanton, dazu Genf und Jura. Rappen und Kanton haben beide sechs Felder, ebenso fünf Kantone von Aargau bis Wallis. Hier hilft nur ein Buchstabe aus der Kreuzung.

Die größten Orte in der Schweiz

Die 40 größten von 150 Orten
OrtKantonBreiteLängeHöheEinwohner
Zürich Zürich 47° 22′ 43″ N 8° 32′ 24″ E 412 m 440.900
Genf Genf 46° 12′ 00″ N 6° 09′ 00″ E 403 m 211.200
Basel Basel-Stadt 47° 33′ 38″ N 7° 35′ 26″ E 249 m 180.100
Lausanne Waadt 46° 32′ 00″ N 6° 38′ 00″ E 590 m 145.600
Bern Bern 46° 56′ 53″ N 7° 26′ 51″ E 548 m 138.600
Winterthur Zürich 47° 29′ 57″ N 8° 43′ 36″ E 449 m 120.700
Luzern Luzern 47° 03′ 08″ N 8° 18′ 21″ E 448 m 86.700
St. Gallen St. Gallen 47° 25′ 24″ N 9° 22′ 38″ E 689 m 79.500
Lugano Tessin 46° 00′ 37″ N 8° 57′ 45″ E 284 m 63.700
Biel/Bienne Bern 47° 08′ 14″ N 7° 14′ 50″ E 442 m 57.500
Bellinzona Tessin 46° 11′ 44″ N 9° 01′ 26″ E 232 m 45.800
Neuchâtel Neuenburg 46° 59′ 25″ N 6° 55′ 50″ E 441 m 45.500
Thun Bern 46° 45′ 32″ N 7° 37′ 48″ E 570 m 44.200
Köniz Bern 46° 55′ 30″ N 7° 24′ 55″ E 577 m 43.900
Chur Graubünden 46° 51′ 08″ N 9° 31′ 47″ E 594 m 39.800
Freiburg im Üechtland Freiburg 46° 48′ 00″ N 7° 09′ 00″ E 629 m 39.600
Schaffhausen Schaffhausen 47° 41′ 47″ N 8° 38′ 02″ E 412 m 39.200
Vernier Genf 46° 12′ 00″ N 6° 06′ 00″ E 421 m 38.800
La Chaux-de-Fonds Neuenburg 47° 05′ 59″ N 6° 49′ 47″ E 1.002 m 37.900
Sitten Wallis 46° 13′ 49″ N 7° 21′ 58″ E 494 m 37.800
Uster Zürich 47° 20′ 57″ N 8° 43′ 09″ E 466 m 37.000
Dübendorf Zürich 47° 23′ 53″ N 8° 37′ 10″ E 435 m 33.200
Emmen Luzern 47° 04′ 38″ N 8° 18′ 00″ E 427 m 32.800
Zug Zug 47° 10′ 09″ N 8° 30′ 59″ E 426 m 32.200
Kriens Luzern 47° 02′ 04″ N 8° 16′ 48″ E 489 m 30.700
Yverdon-les-Bains Waadt 46° 46′ 43″ N 6° 38′ 27″ E 439 m 30.600
Rapperswil-Jona St. Gallen 47° 13′ 43″ N 8° 49′ 54″ E 420 m 28.800
Dietikon Zürich 47° 24′ 20″ N 8° 24′ 14″ E 393 m 28.300
Wetzikon Zürich 47° 19′ 15″ N 8° 47′ 35″ E 530 m 27.300
Bulle Freiburg 46° 37′ 00″ N 7° 03′ 00″ E 779 m 27.300
Frauenfeld Thurgau 47° 33′ 21″ N 8° 53′ 47″ E 414 m 27.200
Montreux Waadt 46° 26′ 00″ N 6° 55′ 00″ E 444 m 27.200
Wädenswil Zürich 47° 13′ 49″ N 8° 40′ 20″ E 415 m 26.000
Baar Zug 47° 11′ 44″ N 8° 31′ 35″ E 443 m 25.500
Wil St. Gallen 47° 27′ 59″ N 9° 02′ 59″ E 595 m 25.400
Horgen Zürich 47° 15′ 39″ N 8° 35′ 51″ E 416 m 24.600
Bülach Zürich 47° 31′ 08″ N 8° 32′ 32″ E 418 m 24.600
Baden Aargau 47° 28′ 22″ N 8° 18′ 29″ E 390 m 24.000
Nyon Waadt 46° 22′ 55″ N 6° 14′ 20″ E 411 m 23.800
Kreuzlingen Thurgau 47° 38′ 45″ N 9° 10′ 42″ E 419 m 23.600

Rekorde im Bestand

Bezogen auf die 150 hier erfassten Orte, nicht auf das gesamte Staatsgebiet.